21.05.2008: Neue Festfolge ein Volltreffer
Diese Änderung hat sich für den Verein wirklich gelohnt. Der Königsball am Samstagabend war stimmungsvoll und gut besucht wie selten, der Frühschoppen am Montagvormittag ebenso.





Begonnen hatte der zweite Festtag mit einem feierlichen Gottesdienst, den Pfarrer Reinhard Kleinewiese im voll besetzten Festzelt mit den Schützen und deren Familien feierte. Anschließend wurde das neue Königspaar, Franz-Josef Krechtmann und Gisela Hülsbusch, zusammen mit den Ehrendamen und Königsadjutanten in der zur „Arena Aldenhövel“ umbenannten Festwiese nach dem Gedenken an die Toten des Schützenvereins mit einem Fahnenschlag geehrt. Anschließend überbrachte Bürgermeister Richard Borgmann dem Königspaar die Grüße der Stadt. Er erinnerte daran, dass es die Jäger des Aldenhöveler Schützenvereins waren, die Ostern die alte Tradition des Schwengellangziehens haben aufleben lassen.

Im Festzelt wurden die Gäste, unter ihnen die Aktiven der Bürgerschützengilde, der Struckgemeinschaft, der Mühlenpaot sowie aus Gettrup-Dorfbauerschaft aus Senden mit ihren amtierenden Königspaaren ebenso herzlich durch den Vorsitzenden Bernhard Ueing willkommen geheißen wie das Kinderprinzenpaar aus Aldenhövel, Dominik Hölper und Dorothee Krechtmann, Tochter des neuen Schützenkönigs, mit dem Hofstaat.

Höhepunkt des Frühschoppens, der musikalisch von den Seppenrader Dorfmusikanten gestaltet wurde, war die Ehrung verdienter Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Jan-Bernd Edelbusch, Manfred Gnegel, Dieter Roth und Ludger Scharmann, für 40 Jahre im Schützenverein Aldenhövel Heribert Buckmann, Heinz Eckervogt, Werner Holtrup, Hermann Niebrügge, Viktor Pernhorst, Norbert Schulze Lohoff, Norbert Ueing und Franz-Adolf Wentrup geehrt.

Karl Röckmann erhielt den Verdienstorden in Gold für über 20-jährige Vorstandstätigkeit sowie Hermann Niebrügge in Silber für seine langjährige Tätigkeit als Oberstabsarzt. Bevor dann die Gruppe „Bluelight“ das Festzelt beim Tanz zum Beben brachte, wurde der frühere Oberst Otto Pernhorst für seine 41-jährige Tatigkeit als Hauptmann und Oberst mit der Urkunde zur Ernennung zum Ehrenoberst ausgezeichnet. Das hatte die Generalversammlung im Januar einstimmig beschlossen. „Was du für den Verein geleistet hast, ist nicht zu ermessen. Deine Ratschläge und Ideen werden uns fehlen“, sagte Bernhard Ueing unter dem starken Beifall der Besucher, die bei herrlichem Wetter noch viele gemütliche Stunden in und vor dem Festzelt feierten.



|Quelle: WN, 16.05.2008
Letzte Aktualisierung: 21.08.2014 nach oben