30.08.2012: Seppenrader Dorfmusikanten feiern 50. Geburtstag
Von Michael Beer

Pfarrer Siegbert Hellkuhl hatte während der Heiligen Messe vor dem Musikpavillon schon angeregt,
einige liturgische Tänze aufzuführen, um die Besucher damit aufzuwärmen. Das taten die Firmlinge
des Vorjahres, die sich in der Band „Rose Tones“ zusammengetan hatten und den Gottesdienst
musikalisch gestalteten.
Das Geburtstagskind hatte im Anschluss vor dem Heimathaus auf der großen Bühne Platz genommen
und die Schar der vielen Gratulanten musikalisch begrüßt. Frank Bücker, Vorsitzender der
Dorfmusikanten, vermittelte in seiner Begrüßung zunächst einen kleinen Überblick über die Arbeit des
Musikzuges und dessen musikalischen Wandel in den letzten zehn der 50 Jahre. „Ob sich die Gründer
von damals hätten vorstellen können, dass aus einer Blaskapelle wohl mal ein kleines Orchester
entstehen würde?“, fragte Bücker. Da der Musikverein einige Jahre nicht so präsent war, wurde 2008
ein neues Ausbildungskonzept in Bezug auf Nachwuchsarbeit erstellt, das mittlerweile Früchte trägt.
Im September soll eine weitere Aktion in diese Richtung folgen. Bücker dankte dem Vorstand und
Musikern, vor allem dem musikalischen Leiter Lothar Dahlmann für die Unterstützung in den letzten
Jahren, sowie dem Spielmannszug Klingendes Spiel und dem Musikverein Senden, die am Nachmittag
die Bühne zur Unterhaltung füllten, für die Teilnahme am Konzert.
Bürgermeister Richard Borgmann stellte sich an die Spitze der zahlreichen Gratulanten, die den
Dorfmusikanten für ihre musikalische Unterstützung bei vielen Veranstaltungen dankten. „Ein Leben
ohne die Dorfmusikanten ist in der Stadt undenkbar. Musik zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Die
musikalische Hingabe und Liebe zur Musik dauern nun schon 50 Jahre und sind eine kulturelle
Bereicherung“, sagte Borgmann, der vor allem das Engagement für den Nachwuchs lobte. Er
überreichte ein Schild mit einem Foto des Vereins. Agnes Kuse, Leiterin der Marienschule, in deren
Räume die Dorfmusikanten lange probten, lobte das gute Miteinander. Sie überreichte einen ganzen
Sack Kohle und die Würstchen für das nächste Grillfest. Das gute Verhältnis untereinander hoben
auch Sebastian Stimberg, Vorsitzender des Spielmannszuges, der im Namen vieler Vereine, die
Vertreter zum Festakt entsandt hatten, und Landrat Konrad Püning in ihren Glückwünschen hervor.
Gäste kamen auch aus dem anderen Ortsteil: Die Aldenhöveler Schützen dankten für die gute
Zusammenarbeit.
Trotz der kalten Witterung war der Platz vor und das Heimathaus selbst den ganzen Nachmittags
stets gut gefüllt. Die IG Moskitos, die Landfrauen und die Feuerwehr hatten die Bewirtung der Gäste
übernommen.
Letzte Aktualisierung: 21.08.2014 nach oben